Redewiedergabe

Eine literatur- und sprachwissenschaftliche Korpusanalyse

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gefördert durch die  

Projektbeschreibung

Von 2017-2020 fördert die DFG das Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Deutsche Sprache (Abteilung Lexik) und der Universität Würzburg (Lehrstuhl für Computerphilologie). Das Projekt untersucht das Phänomen 'Redewiedergabe' (z.B. direkte Rede: Er sagte: "Ich bin hungrig", indirekte Rede: Er sagte, er sei hungrig.) auf empirischer Basis. Schwerpunkte sind

  1. die manuelle Annotation eines Korpus von Zeitungstexten, Familienzeitschriften und Erzähltexten des 19. Jahrhunderts
  2. die Entwicklung eines automatischen Erkenners für Redewiedergabeformen. Dieser Erkenner wird dann zur Annotation von weiterem Textmaterial verwendet.

Auf Basis der Ergebnisse werden narratologische und linguistische Analysen zur Entwicklung von Redewiedergabeformen und -konventionen durchgeführt. Damit unterstützt das Projekt die Theoriebildung in der Narratologie, der Textsorten-/Gattungsforschung und der lexikologischen Argumentstrukturforschung sowie die Entwicklung von NLP-Werkzeugen für die automatisierte Verarbeitung von großen Textsammlungen.

Ausführlichere Projektbeschreibung auf den Seiten des IDS